Umschuldung, Anschlussfinanzierung und Nachfinanzierung


In Zeiten niedriger Zinsen ist es lohnend, die Zinsen für eine gewisse Zeit festzuschreiben. Üblich sind hierbei fünf oder zehn Jahre. Nach Ablauf dieser Zinsbindungsfrist kann es sich lohnen, eine Anschlussfinanzierung bei einer anderen Bank zu beantragen. Dass dieser Wechsel durchaus lohnen kann, zeigt folgendes Rechenbeispiel.

Wer eine Bank findet, die die Anschlussfinanzierung nur um ein halbes Prozent günstiger anbietet als die Hausbank, der kann bei einer Gesamt-Kreditsumme von € 150.000 in den nächsten zehn Jahren Zinsen in Höhe von € 8.000 sparen. Die Kundenberater der Banken suggerieren Ihren Kunden gern, dass ein Wechsel aufgrund der erhobenen Gebühren kaum lohnt, doch betragen die Wechselgebühren für die oben genannte Summe gerade mal € 300. Es lohnt in jedem Fall, sich Angebote anderen Banken einzuholen, selbst wenn es „nur“ ein viertel Prozent ist.

Bei sehr langfristig abgeschlossenen Kreditverträgen kann es sich lohnen, sich vorzeitig um eine Anschlussfinanzierung zu bemühen. Hier ist es möglich, nach Ablauf von zehn Jahren, zu einer anderen Bank zu wechseln ohne die Vorfälligkeitsgebühren der Bank zu zahlen. Auch wenn etwas anderes im Kreditvertrag vermerkt ist. Hierbei handelt es sich um eine Gebühr, die die Hausbank erhebt, um sich, die durch eine vorzeitige Kündigung des Kreditvertrages entstehenden Zinsverluste, zu entschädigen.
Zu beachten ist lediglich eine halbjährige Kündigungsfrist.

Bei Finanzierungen mit einer Laufzeit bis zu zehn Jahren lohnt sich dieser Wechsel meist nicht, da die genannten Vorfälligkeitsgebühren der Bank in der Regel in einer Höhe vereinbart sind, die erhebliche Mehrkosten verursachen.

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