Fördermittel


Leider gibt es die Eigenheimzulage nicht mehr in der gewohnten Form, trotzdem haben Häuslebauer die Möglichkeit, verschiedene staatliche Förderungen zu beantragen.
Hierbei ist es wichtig, die Anträge möglichst zeitig zu stellen, da Bauzuschüsse nur solange gezahlt werden, wie Geld in den Fördertöpfen ist.
Wichtig ist auch, vor dem Baubeginn die Fördergelder zu beantragen. Nachträgliche Anträge werden nur in besonderen Ausnahmefällen genehmigt.
Anspruch auf Förderung haben grundsätzlich alle Familien mit Kindern. Kinderreiche Familien werden bevorzugt. Außerdem alleinerziehende und körperlich behinderte Menschen, die ihren Wohnraum an ihre speziellen Bedürfnisse anpassen müssen.
Um die Fördermittel auch zugeteilt zu bekommen, sind bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen.
Möchte man zum Beispiel zinsgünstige Darlehen vom Staat bekommen, dürfen bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschritten werden. Bemessungsgrundlage sind die zu erwartenden Einnahmen, die in den zwölf Monaten nach Antragsstellung erzielt werden. Ist hier keine klare Summe zu ermitteln, gelten die letzten zwölf Monate vor der Antragsstellung.
Außerdem dürfen die gesamten Baukosten eine gewisse Höhe nicht überschreiten, und auch die Baufläche muss innerhalb gewisser Obergrenzen liegen.
Wo genau diese Grenzen liegen, ist in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich geregelt. Auskünfte erteilen die zuständigen Landesbanken.
Zusätzlich gibt es Programme, die die ökologische Bauweise fördern.
Doch auch für moderne, energiesparende Heizungen oder beispielsweise Solarzellen zur Stromerzeugung auf dem Dach sind förderungsfähig.

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