Arbeitslosenzahlen auf dem Tiefststand

Oktober 31, 2008

Die Arbeitslosenzahlen befinden sich mit 2,99 Millionen Arbeitslosen laut den aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit auf dem tiefsten Stand seit dem Jahre 1992. Zwar wird die Arbeitslosigkeit wegen der erwarteten Rezession wieder steigen aber die Arbeitsmarktreformen der Agenda 2010 haben sich nach Angaben der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) für Deutschland positiv ausgewirkt. Das Hauptproblem ist nach wie vor die Langzeitarbeitslosigkeit, die es zu bekämpfen gilt. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) die im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) durchgeführt worden war. Wie das IZA herausfand steht Deutschland beim Vergleich der offenen und verdeckten Arbeitslosigkeit im Vergleich mit anderen europäischen Ländern besser da.

Die Zahl der älteren Menschen, die einen Arbeitsplatz gefunden haben ist gestiegen. Seit dem die Hartz-Reformen umgesetzt worden sind, stieg der Anteil der Altersgruppe der 55-, bis 64-jährigen der Erwerbstätigen auf 52 Prozent nach 39 Prozent im Jahre 2003. Insgesamt fanden 1 Million Menschen der genannten Altersgruppe in den vergangenen fünf Jahren einen Job. “Die Reformmaßnahmen zahlen sich für Deutschland besonders aus, weil Deutschland die richtigen Schritte eingeleitet hat. Es muss jetzt darum gehen, den Arbeitsmarkt weiter zu modernisieren und fit zu machen für die Zukunft. Die Politik muss angesichts der sich verschlechternden Rahmenbedingungen alles daran setzen, insbesondere Langzeitarbeitslosen den Einstieg in Arbeit zu ermöglichen. Diese drängenden Aufgaben müssen Priorität haben -auch vor dem Wahlkampf im nächsten Jahr.”, so Dieter Rath, der Geschäftsführer der INSM.

Quelle: Pressemitteilung Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)

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