An den richtigen Schutz vor Überschwemmungen denken
Juni 12, 2009
Die letzten Sommer in Deutschland waren geprägt durch unwetterartige Regenfälle. Eine Jahrhundert- Flut ist dabei gar nicht notwendig, um an die Grenzen der Arbeitsfähigkeit der Kanalisation zu stoßen. Bereits kleine, starke Regengüsse genügen, damit das Wasser in Keller und Garagen abfließt. Zusätzlich dazu kommt es regelmäßig vor, dass das Wasser durch Bodenabläufe, Waschbecken oder Toiletten ins Haus selbst zurückdrückt, was als Rückstau bezeichnet wird.
Da solche Ereignisse auch in Zukunft immer wieder auftreten werden, ist eine gute Vorbereitung notwendig. Ein wichtiger Punkt dabei: Die richtige Absicherung. Zu den Versicherungen sollten eine gewöhnliche Hausrat- und Wohngebäudeversicherung gehören, über die jedoch Elementarschäden durch Überschwemmung oder Rückstau nicht versichert sind. Dazu muss eine Zusatz-Versicherung abgeschlossen werden. Für ein durchschnittliches Reihenhaus kostet der Elementarschadenschutz je nach Lage und nach Anbieter zwischen 50 und 250 Euro im Jahr. Der passende Zusatz in der Hausratversicherung kostet bei einem 50.000- Euro-Vertrag zwischen zehn und 40 Euro pro Jahr.
Kommt es doch zu einem Wassereinbruch, sollte man das Schlimmste verhindern, indem man die wertvollsten Gegenstände ins Trockene bringt und das Wasser eventuell abpumpt. Auch sollten die entstandenen Schäden für die Versicherung vor dem Aufräumen genau dokumentiert werden, Fotos sind dazu sehr geeignet. Bei solch einem Schaden muss auch die Wohngebäudeversicherung unverzüglich informiert werden. Es empfiehlt sich erst dann die Reparaturen zu beginnen, wenn durch einen Gutachter der Versicherung alles dokumentiert ist und eine schriftliche Zusage zur Kostenübernahme vorliegt.
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