Aktuelle Zinssenkungen beim Festgeld
April 17, 2009
Die Zeiten hoher Zinsen beim Festgeld sind nun endgültig vorbei: Die Anbieter zeigen sich immer knausriger, viele von ihnen senken derzeit ihre Zinssätze. Wer noch eine halbwegs akzeptable Rendite erwirtschaften will, muss den Markt aktiv und intensiv durchleuchten.
Bereits seit einigen Monaten sind die besten Zinssätze beim Festgeld unter den Autobanken und den ausländischen Geldinstituten zu finden. Aber selbst hier fallen die Zinsen: Der bisherige Top-Anbieter NIBC Direct zahlt beispielsweise seit dem 15. April nur noch 4,75 statt 5,05 Prozent Zinsen für zwölfmonatige Einlagen in Höhe von mindestens 1000 Euro. Trotzdem ist die niederländische Bank, die der niederländischen Einlagensicherung untersteht, noch immer auf Platz eins unter den Festgeld-Anbieter: Für mindestens 1.000 Euro, die für 24 Monate angelegt werden, zahlt die Bank noch 5 Prozent – ein Minus um 0,15 Prozentpunkte zwar, aber immer noch ein überdurchschnittlich attraktives Angebot.
Auch die nächsten beiden Top-Anbieter im Bereich Festgeld kommen aus den Niederlanden: Bei der Akbank gibt es 4,5 Prozent für zwölf Monate und 4,75 Prozent für bis zu fünf Jahre Anlagezeitraum bei mindestens 2.000 Euro Einlagesumme. Bei der Garanti-Bank gibt es immerhin noch vier Prozent bei 2.600 Euro Mindestanlagesumme.
Im Vergleich dazu nehmen sich die deutschen Angebote mickrig aus: Im Durchschnitt wird für Festgelder 2,06 Prozent gezahlt, für Tagesgeld sogar nur 2,0 Prozent Zinsen. Ausnahmen bilden hier die Autobanken: Bei der Mercedes-Benz-Bank gibt es derzeit beispielsweise 3,25 Prozent Zinsen für zwölfmonatige Einlagen.
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