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Gold aus dem Automaten?

Wer derzeit die Finanzseiten der Zeitungen aufschlägt staunt nicht schlecht: Das Interesse an Investments in Gold scheint derart groß zu sein, dass erste Unternehmen auf den Zug aufspringen möchten und Feingold in kleinen Mengen an Otto-Normal-Verbraucher verkaufen. Dass Investments in Gold erst ab Barrengrößen von 250 Gramm aufwärts wirklich Sinn machen, spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle: Ziel von Unternehmen wie TG-Gold-Super.Markt.de ist es, auch kleinere Mengen unters Volk zu bringen und jeden auch mit geringem Einsatz am Boomthema Gold teilhaben zu lassen. Und so kommt es, dass der Reutlinger Edelmetall-Discounter noch in diesem Jahr plant, 500 Automaten an Bahnhöfen und Flughäfen aufzustellen, aus denen man sich einen Goldbarren seiner Wahl quasi im Vorbeigehen ziehen kann. Gold to go, sozusagen. Ein erster Testlauf am Frankfurter Hauptbahnhof verlief zumindest schon einmal vielversprechend.

Natürlich aber startet der Gold-Discounter das Projekt nicht nur aus Spaß an der Freude: Im Zuge der Finanzkrise ist Gold gefragter denn je, die Anleger setzen auf reale Werte statt auf interessant klingende Luftschlösser. Kein Wunder also, dass die Preise für Gold beständig steigen. Genau davon wollen die Reutlinger profitieren: Das Gold aus ihren Goldautomaten ist zwar günstiger als bei einem Ankauf über die Bank, liegt aber trotzdem noch deutlich über den derzeitigen Marktpreisen.

Börse

Value-Aktien als Konjunktur-Indikator

Aktienmärkte können Konjunkturentwicklungen vorwegnehmen. Das wissen Viele, was eher unbekannt ist: Value-Aktien können die Wertentwicklung anderer Aktien übersteigen und zwar dann, wenn sich das Ende einer Rezession beginnt zu zeigen. Zu diesem Resultat kam Dr. Henrik Amilon, Senior Research Analyst bei der dänischen Sparinvest in einer langjährigen Studie.
Als nur logische Folge der Analyse kann gesagt werden, dass diejenigen, die frühzeitig wissen wollen, ob es zu einem Wirtschaftsaufschwung kommt, die Entwicklung von Value-Aktien verfolgen sollten. Value-Aktien erholen sich am schnellsten und deutlichsten, wenn sich das Ende einer Rezession abzeichnet.

Für die Gesellschaft ist es entscheidend, die „Essenz“ hinter preisgekrönten Anlagestrategien zu verstehen. So ist zum Beispiel das Verhalten von Value- und Growth-Werten in den vergangenen 80 Jahren in der Studie untersucht worden. Auch kamen die Analysten zu dem Ergebnis, dass am Ende der Zeitreihe das Value-Portfolio zehnmal mehr wert als das Growth-Portfolio. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem man Rezessionen treffsicherer als der Markt vorhersagen kann, sollte regelmäßig in Value-Werte investiert werden. Auch vor dem Hintergrund der Rezessionen zeigt die Entwicklung von US-amerikanischen Value- und Growth- ktien von Dezember 1926 bis Januar 2009 deutlich, dass sich Value- Werte während der Großen Depression und während der Depression von 1937 schlechter als Growth-Werte entwickelten.

Altersvorsorge

Rürup-Rente der Skandia prämiert

Die fondsgebundenen Rentenversicherungen Skandia Fondsrente und Skandia Basisrente, die „Rürup-Rente“, sind durch das unabhängige Analysehaus Franke & Bornberg mit der Bestnote „FFF“ ausgezeichnet worden. Die Produkte der Skandia Lebensversicherung AG erreichen die höchsten Standards von Franke & Bornberg. Skandia Fondsrente und Skandia Basisrente sind aus diesem Grunde nicht nur für sicherheits- sondern auch für investmentorientierte Anleger überaus empfehlenswert. Des Weiteren sind die Vertragsregelungen derart verständlich gestaltet, dass der Vertragsabschluss den Kunden keine Probleme mehr bereitet, bestätigen Franke & Bornberg. Als Grundlage der Bewertung dienten die Versicherungsbedingungen.

Durch die Auszeichnung mit dem „FFF“-Rating ist die Skandia eine der wenigen Anbieter auf dem deutschen Vorsorgemarkt, die neben einer Prämierung für die Produkte in der ersten Vorsorgeschicht auch eine Auszeichnung für die Produkte in der dritten Vorsorgeschicht bekam. Um die Höchstbewertung „FFF“ zu erreichen und auch beizubehalten, hat die Skandia ihre Konditionen weiter verbessert. Aussagen der Gesellschafz zufolge können die Skandia Kunden ab sofort zusätzlich von mehr Sicherheit und mehr Flexibilität profitieren. Kombiniert wird dies mit transparenten Regelungen beispielsweise für den Fall von Zahlungsschwierigkeiten oder für das individuelle Ablaufmanagement.

Der Kunde ist mit der Skandia also gut beraten, sofern er sich für eine Rürup-Rente interessiert. Die Basisrente, die in der Umgangssprache auch als Rürup-Rente bezeichnet wird, ist eine Art der staatlich geförderten Altersvorsorge. Die Basis bildet der Rentenversicherungsvertrag, der in den Leistungskriterien und der steuerlichen Behandlung der gesetzlichen Rente entspricht. Anders als bei der klassischen privaten Rentenversicherung existiert ähnlich wie bei der Riester-Rente bei der Rürup-Rente kein Kapitalwahlrecht. Das bedeutet, dass der angesparte Betrag nicht in einer Summe ausgezahlt werden kann. Stattdessen wird lebenslang verrentet. Die Verrentungspflicht betrifft alle Leistungsmerkmale des Vertrages. Dazu gehören zum Beispiel die Todesfallleistung, Berufsunfähigkeitsrente oder Beitragsrückgewähr als Todesfallleistung.

Immobilien

Leitzinssenkungen und ihre Konsequenzen

Vor wenigen Wochen hat die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage erneut gesenkt. Anders als in den Vereinten Staaten mit einem Leitzins von 0,0- 0,25 Prozent liegt der Leitzins der EZB seit 02. April bei 1,25 Prozent. Der niedrigere Leitzins erfreut auch Immobilienkäufer: Bereits im März waren die Zinsen für Immobilienkredite um 0,1 Prozentpunkte zurückgegangen. Nach der neuesten Senkung vom 02. April rechnen Experten mit einer weiteren positiven Auswirkung auf den Kreditmarkt. Ein 200.000 Euro- Immobilienkredit mit zehnjähriger Zinsbindung war bereits im März um 2.710 Euro preiswerter geworden. Aber nicht alle Kreditinstitute geben Zinssenkungen zeitnah an den Kunden weiter. Aus diesem Grunde ist auch empfehlenswert für den Kreditnehmer, unbedingt verschiedene Angebote einzuholen, bevor er sich für eines entscheidet.

Durch die andauernde Weltwirtschaftskrise kam es Anfang März in der Eurozone zu einer Senkung des Leitzinses um 0,5 Prozentpunkte, das entspricht 50 Basispunkten, auf 1,5 Prozent. Dieser Wert ist zuvor unerreicht geblieben. Im April kam es dann zur weiteren Senkung auf den historischen Tiefstand von 1,25 Prozent.

Leitzinsen geben an, unter welchen Bedingungen sich Kreditinstitute bei Noten- und Zentralbanken Geld leihen können. Dadurch können die Währungshüter auf wirtschaftliche Gegebenheiten reagieren, um die Inflation einzudämmen und das Wirtschaftswachstum anzukurbeln. Mit der Vergünstigung des Geldes sollen Investitionen und Konsum gefördert werden, damit der Verlauf der gegenwärtigen Rezession abgefedert wird.

Für die Eigenheimbauer ist die Krise eher vorteilig, schließlich ist der deutsche Immobilienmarkt im Gegensatz beispielweise zu dem Amerikanischen stabil und eine konservative Finanzierung bei selbstgenutzten Immobilien kann aktuell sehr lohnenswert sein.

Infos

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